Das Steilste zum Schluss: das Bergzeitfahren in Waldkirchen, das bei uns in Sachsen in der Regel den Saisonabschluss bildet, hat es wirklich in sich. Über eine Streckenlänge von 2,1 km weist der Anstieg vom Zschopautal nach Oberwaldkirchen eine durchschnittliche Steigung von 14 ... 15 % auf. Das ist schon ungemütlich, wenn man nur im Training hochfährt. Im Rennen muss man hier voll an seine Grenzen gehen. Keiner kann sich hier auch mal im Windschatten verstecken. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass sich die Starterfelder in den Lizenz- und Jedermannklassen in Grenzen halten. Im Rennen der Senioren 2-4 standen insgesamt 19 Fahrer am Start. Wie in allen Lizenzklassen gab es im ersten Lauf einen Massenstart, im zweiten Lauf wurde dann nach der Gundersen-Methode in den Abständen des ersten Laufes gestartet. Trotz maximalem Einsatzes im ersten Lauf reichte es bei mir nur zu Platz sieben, den ich allerdings auch im zweiten Lauf sicher verteidigen konnte. Da die Altersklassen getrennt gewertet wurden, gab es dafür (d.h. Platz 5) immerhin noch 6 Punkte für die BDR-Rangliste. Da davon noch zwei Starter zu einem anderen Landesverband gehörten, wäre das sogar die Bronzemedaille in der Landesverbands-Meisterschaft. Leider bestanden hier unterschiedliche Ansichten zwischen dem WAV und den Organisatoren, so dass die Medaillen erstmal ohne Rücksicht auf den jeweiligen Landesverband vergeben wurden. Letztendlich war es der sehr fairen Geste der Sportfreunde Torsten Kunath und Martin Hofacker zu verdanken, dass die Medaillen doch bei Frank Jäger (Gold), Steffen Raatsch (Silber) und bei mir (Bronze) landeten.
Die Ergebnislisten, einige Berichte und Fotos sind auf den Webseiten des RSV 54 Venusberg zu finden.





